Apr
26
2005
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The final download!

'Suck it all out of the music industry'

So kann es nicht mehr weitergehen!
Für mich eine Selbstverständlichkeit, Filme :: Musik :: Serien :: etc, aus dem Internet zu laden hat ein Ende!
Leider haben wir eine volumensbegrenzte Flatrate von 1&1, die sich nur mit 12-monatiger Laufzeit auf eine Flatrate umschalten lässt!
Im März (am 28. bin ich eingezogen) musste ich 20 Euro nachzahlen weil das Limit völlig überschritten war, ätzend!
Warum muss ich jetzt mit 2 GB auskommen – 2 GB, sonst ein Tagespensum! Hilft ja kein Gejammer, jetzt muss es ohne Downloads gehen…

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Apr
22
2005
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Die Sonne zwischen den Häuserschluchten

Jetzt sind schon so viele Tage vergangen und ich habe mich nicht dazu bequemt etwas zu schreiben bzw. schöner im Blog zu machen. Tztz, vielleicht liegt es ja dran, dass der Sommer eingekehrt ist und keine Zeit zum schreiben bleibt?!

Aber jetzt ist die Zeit gekommen zu erzählen wie ich meine Zeit hier, in Bremerhaven und den Wegen dazwischen zugebracht habe!

  • Der lange Weg nach Bremerhaven

Wie schon erzählt habe ich mir über die Mitfahrzentrale eine Hin- und Rückfahrt-Möglichkeit organisiert so das sich kurzfristig eine Reise nach Bremerhaven machen ließ.

Mein Fahrer für die Hinfahrt war Uli, 50 Jahre alt, Selbstständig aus Bremen. Wir sind in Berlin-Buch gestartet und die ganze Fahrt war es sehr komfortabel in seinem VW Passat mit allen Annehmlichkeiten. Auch im Gespräch über Berlin, Bremen und seinen Job und war Uli erträglich.
Mein Bruder gab mir den guten Ratschlag: “Wenn er von der Autobahn abbiegt und langsam die Hose aufknöpft, lass es mit dir machen sonst nimmt er dich nicht mit.”
Nach nur 3 Stunden Fahrzeit über Hamburg hat mich Uli sicher und ohne sexuelle Übergriffe in Bremen-HBF abgeliefert!

  • Eingeteilte Freizeit und arbeiten, hart wie in einer Mine

Zuhause angekommen wurde mir im eigenen Haus das Gästezimmer angeboten und ich wurde sofort zur Arbeit gerufen. “Gut das du hier bist Junge – dann kannst du gleich anfangen deine Sachen vom Dachboden auszusortieren.”
Alleine das sortieren hat sehr lange gedauert und alles war sehr staubig. Doch diese Massen noch ganz durchs Haus und in einen Anhänger zu verstauen, schaffte mich vollends und ich fiel totmüde um halb 3, nach einem Besuch in der Nachtschicht und ‘ner kleinen Party, ins Bett.
Samstag war dann der letzte Tag Freizeit für mich angesagt. Auf Grund meiner guten Eigenschaften als Dachbodenentrümpler wurde ich ab Montag zu 100% eingesetzt. Bei meiner Tante konnte gleich der ganze Dachboden ausgeräumt werden.

Lediglich zu einem Besuch bei Nils konnte ich mich noch hinreissen lassen und auf seinem Balkon einige Bier zu trinken.

  • Rückfahrt im Daihatsu Coure + Thomas

Ein Daihatsu Cuore in Topzustand

Auf Grund der guten Erfahrungen auf der Hinfahrt freute ich mich richtig auf die Rückfahrt in ähnlichem Komfort und schneller Fahrt. Leider wurde ich enttäuscht und wurde mit Sack und Pack in einen Daihatsu Coure gesteckt.
Der Start bzw. das starten des Motors verlief ein bisschen ruckhaft und bei der Fahrt auf die Autobahn wurde ich mit lächerlichen 90 km / h überrascht.
Na klasse! 90 km / h, Thomas der Supernerd (nur eine kleine Reisetasche aber den kompletten PC dabei) in einem Coure – auf dem Weg nach Berlin. Nach 30 gefahrenen Kilometern (also etwa 45 Minuten im Auto) stank es sehr verdächtig nach Gummi – nach 35 Kilometern platze dann ein hinterer Reifen und ich musste auf dem Seitenstreifen Zwangspause einlegen.

Kritisch habe ich den Reifenwechsel von Thomas beobachtet und alles für richtig befunden. Es ging weiter im Schneckentempo nach Berlin.
Thomas war leicher auch nicht so kommunikativ wie Uli – der von der Hinfahrt.
Heißt also, ich habe 5 1/2 Stunden in diesem superwarmen Auto so langsam es nur möglich ist den Spiegel gelesen und 300 mal probiert zu schlafen.

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Apr
07
2005
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Cuba Libre und Taschen packen

Ein leckerer Cuba Libre

Am morgigen Freitag werde ich um 16h mit Uli (wer auch immer das ist) nach Bremen fahren und dort hoffentlich pünktlich von meinem Vater abgeholt werden. Bis jetzt konnte ich mir die Fahrt per Bahn einfach nicht leisten, so habe ich mich für die Alternative der Mitfahrzentrale! entschieden. 15 Euro für eine Fahrtrichtung sprechen einfach für sich – doch leider an den Umstand gebunden, dass einfach niemand nach Bremerhaven durchfährt. In Bremerhaven werde ich dann eine Woche ”Urlaub” machen und hoffentlich viele Leute sehen und noch erkennen.

Wichtig außerdem: Mein Vati hatte Geburtstag, also wenn ihr ihn sehen solltet: Gratulieren nicht vergessen!

Saskia und ich haben uns heute ein Flasche Havana Club gekauft und uns Cuba Libre gemixt. Ich konnte sie für heute vom ständigen Gedanken der Diät abbringen und einfach mal das Leben zu genießen – dabei ist sie doch so schlank und ich kann wirklich nicht erkennen wo sie abnehmen sollte…

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Apr
06
2005
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Tagesbericht und Revue – 2005.04.06 | ausgewöhnt in Mitte, eingewöhnt in Prenzl’berg

  • Acht Wochen in der alten Wohnung

Zur Nennung der Eckdaten: Am 19.01.2005 bin ich nach Berlin gezogen, vorläufig zum Potsdamer Platz, gegenüber vom Bundesrat in eigentlich ziemlich guter Lage! Doch was schon von vorn herein irgendwie nicht gepasst hat war mein Mitbewohner, Michael X. (Putzkrank, Krankenpfleger in der Charite und davor bei der Bundeswehr).

Also wie sollte ich ihn beschreiben?! Nach meinem Einzug lief alles ganz grandios, ich hatte meine Ruhe. Michael war über den nen halben Tag auf der Arbeit und ich hatte genug damit zu tun die Stadt zu erkunden. Doch wenn man so ziemlich jeden Tag in der Woche und erst recht am Wochenende die Clubs der Stadt erforschen geht, zieht man wohl zwangsläufig den Neid seines Mitbewohners auf sich.

Leider machte mich Michael nicht auf diese Unstimmigkeiten ausmerksam und so brauchte es lange bis er mir offenbarte, dass wir wohl nicht “so gut zusammenpassen würden” (klang wie Bettgeflüster) und ich mir doch am besten eine neue Bleibe suchen sollte – diese Aussage, komplett ohne Vorwarnung, Ermahnung o.ä. verwirrte mich dann doch schon ein wenig.

Auch nach längerer Diskussion lies er sich nicht von dem Punkt abbringen, mich weiterhin bei sich wohnen zu lassen. So kam es wie es kommen musste: Ich muss sich wieder im Internet um geeigneten Wohnraum bemühen!

Lange Rede, kurzer Sinn – glücklicherweise fand ich nach einer Woche voller Besichtigungen ein 27qm Zimmer einer 3-Raum-Wohnung in Prenzl’Berg, welche ich mir zusammen mit Saskia (24 Jahre alt, Studentin, sehr aufstrebend und den ganzen Tag im Auftrag der Medizin unterwegs) bewohne. Sie unterrichtet nebenbei an einer Privatschule fachbezogenen Medizinkenntnisse.

  • Erste Woche in der neuen Wohnung

Auspacken, einräumen, kennenlernen lautet das Motto in der ersten Woche der Berliner Straße 70 – sowohl von meiner Seite als auch von Saskia’s. Sie hat es mir auch nicht übel genommen, dass ich mit meinen Eltern und meinem Bruder für die ersten Tage hier eingezogen bin. Sie wollte mich umbedingt besuchen und es hat ihn auch nicht gestört, dass es genau die die Auszug-Umzugsphase gefallen ist. Danke nochmal an meine Eltern und meinen Bruder die mich beim Umzug tatkräftig unterstützt haben!

Leider hat Saskia nur wenig Zeit gefunden mir ein bisschen die Handhabung der Wohnung zu erklären, doch diesmal sind wir so frei und ungezwungen alles selbst herauszufinden und sich einzuleben zu dürfen!

Sogleich merkt man das hier eine viel lockere Lebensart als noch in Mitte herrscht, zumindest zwischen mir und Saskia. Hier gibt es keinen strickt getrennten Kühlschrank, keine Putzordnung oder etwaige Trennungen der Lebensmittel, Badartikel oder Räume – frei nach dem Motto: ”Wir wissen doch was uns gehört, warum müssen wir es dann auch noch weit auseinander schieben, sieht immer so aus als wenn wir uns nicht abkönnten”, so sagte es Saskia gleich am ersten Abend!

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