
Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck spricht am Samstag (27.05.2006) in Moskau im Gesicht blutend zu einem RTL-Reporter.
Unsere kleine Geschichte spielt in Russland – genauer: In Moskau.Die Akteure: V. Beck – oder politisch korrekter Volker B., einige Mitschwuchteln und Männer die wie früher üblich noch auf Frauen stehen, anders gesagt: Neonazis.
Am heutigen Samstag versammelten sich in Moskau einige Shemales, Ladyboys (hierzu ist auch Beck zu zählen) und viele Transen zur ersten internationalen Konferenz für sexuelle Minderheiten. !Bitte nicht missverstehen: Volker B. tanzt hier auf gleich 2 Hochzeiten – Gleitcreme-Fraktion (Grüne) UND Schwuchteln!
Das Treffen war soweit auch ganz durfte. Brunchen, Paartänze mit ständiger Männerwahl und so manch eine Analfissur. Teilnehmer die noch laufen konnten dachten bei so viel nackter Männerhaut und dem ganzen rumgeglitsche in der Gleitcreme: Warum nicht die Bürger auf den Straßen daran teilhaben lassen? Der blöde Bürgermeister Juri Luschkow kann uns mal garnichts sagen – wir sind schließlich eine schützenswerte Minderheit – ätschibätsch!
Gesagt getan – und so befanden sich wenig später einige hundert Gaylords auf den Straßen Moskau’s und freuten sich wie die Schneekönige auf ihrer illegalen Demo im so extrem tolleranten Russland.
Auch Beck dachte sich: Ich bin doch Politiker. Der Luschkow ist auch Politiker. Wenn ich in Deutschland sage: “Atomkraft nöö”, dann kommen immer die ganzen Zipfel von der CDU / CSU und sagen: “Ohh doch! Kleines Becks’chen, der Atomkraft bleiben wir treu.” Einmal im Leben soll es auch jemand anderem so gehen! Luschkow wird Beck sagen : “Nein! Keine Demo” und Becks entgegnet: “Doch doch, ich will meinen blanken Arsch der ganzen Welt zeigen.”
Aber Volker – Deutschland ist doch nicht wie Russland – die Duma ist eben kein Tollhaus wie dein Bundestag. So kam was kommen musste – Beck und seine Demo-Kollegen nahmen die Finger aus dem Hintern und maschierten herum, demonstrierten wie wild und an jeder Häuserecke wurde ein Sektchen genascht (an jeder zweiten Ecke ein Natursekt)!
Bis dann Polizei aufkreuzte. Mhhh, Polizei – diese sexy durchtrainierten Männer in dunklen Overalls – rrrrrr. Leider waren die nicht so freundlich wie die von den Village People. Sie trieben von Süden die Schwuchteln auf einen Platz im Zentrum Moskau’s und von Norden eine Gegendemonstration (diese übrigends genemigt) mit ebenfalls lauter Männern ohne besonders viele Haare. In der Süddemo brauch schon lautes Kreischen aus, so gutaussehend und adrett kamen die jungen Männer aus dem Norden daher. Leider war den Neonazis das bunte Treiben der Shemales ein wenig zuviel. Ihr Wut wuchs und die Polizisten keine Lust hatten zwischen den Fronten zu stehen. So bildeten sie einen Kreis um die kompletten Gruppen und schauten was sich dort so entwickeln würde.
Da hilft auch kein Catfight wie man ihn oft bei Schwuchtel- Auseinandersetzungen sieht. Steine fliegen, einige Schwule weinten bereits und Volker, wie konnte man es anders erwarten, wollte fliehen. “Moment mal”, haben die Polizisten gesagt: “Erst demonstrieren wollen und dann nicht für seine Meinung eintreten, wenn es ernst wird? So läuft es nicht kleiner Schnieper! Probier doch mal die adretten Glatzen von deiner Meinung zu überzeugen.”
Und weil Tucken nah am Wasser gebaut sind und man mit Wasser in den Augen keine fliegenden Steine sieht, musste es einfach passieren. Volker Beck wurde von einem Steinchen getroffen.
Ende bzw. Ausblick der Geschichte: Wenn man Ladyboys ärgert, dann werden sie zickig. Aber man kann ja nicht leugnen, dass sie auch zusammenhalten – also nicht die Backen – nein – untereinander!
Darum wird unser regierender Bürgermeister Klaus Wowereit den Beck den Hintern tätscheln und die Wunde küssen – Claudia Roth kündigt weitreichende Reformen der Rechte für Schwuchteln an und Volker erstellt einen Bildband No-Go- und Go-Go-Areas für Rainbows! Eine Minderheit regiert die Mehrheit?
Quellen: Spiegel-Online Die Welt

