Sep
18
2005
0

Sail 2005, Umzug & Deutscher-Herbst

Hallo liebe Besucher,
endlich habe ich mich durchgerungen einen neuen Artikel zu verfassen. Der absolute Killer für eine solche Website ist die Abstinenz des Admins, dass habe ich erkannt und werde mich jetzt wieder öfter kümmern! Ich bin sicher dass ihr mich verstehen könnt mitten im berliner Sommer keine Artikel für die Website zu schreiben. Außerdem ist viel los so das ich eigentlich gar nicht oft genug tippen kann. Genug der Entschuldigungen, ich bin schuldig im Sinne der Anklage und beginne nun mit Geschichten erzählen! Also bitte alle im Halbkreis ans Lagerfeuer und den Stories gelauscht!

Es folgt eine Aufzählung im Stile der 3 ???:

  • Folge 118 – Ein Umzug mit Folgen

Es ist mal so weit, 4 Monate am gleichen Fleck und Sönke langweilt sich. Darum habe ich mir ein Herz gefasst und werde umziehen!
…ganz so ist es nun auch wieder nicht. Saskia zieht mit ihrem Freund Neill nach München und wird dort als Assistenzärtin arbeiten.
Der Plan sah vor das ich die Wohnung übernehme und mir eine neue MitbewohnerIn suche. Bedauerlicherweise ist unser Vermieter ein absoluter Hai und möchte für die Wohnung 100 Euro mehr haben wenn ich diese weiterhin führe. Das ist mir zu teuer und so bin ich jetzt auf Wohnungssuche. Wenn euch also jemand einfallen sollte der in Prenzl’berg ca. 25qm zu vermieten hat und dafür nicht mehr als 300 Euro all-inclusive fordert: meldet euch!

  • Folge 119 – Sönke und die Minijobs

Da ich in tyrannischem Elternhaus aufgewachsen bin, kann ich hier in Berlin mit geringer Unterstützung rechnen. So bin ich immer auf der Suche nach kleinen Aufträgen und Jobs im Computer-Bereich. Den Sommer über war echt wenig los, aber jetzt zum Herbst und Winter wird es hoffentlich wieder mehr.
Die letzten beiden Aufträge bekam ich von älteren Herren jenseits der 60 denen ich mit schnellen- und ausdrucksstarken Worten nun wirklich alles verkaufen bzw. gegen Geld installieren konnte!
Das Geld ist also mühevoll verdient und wird deshalb nicht einfach ausgegeben. Es kam natürlich anders und eine entspannt Privatparty kann man selbstverständlich nicht einfach an sich vorbeiziehen lassen, also: Freitag verdient, Samstag verprasst!

  • Folge 120 – Betrunken auf der Sail
Bremerhaven's Deich bei der Sail 2005

Bremerhaven's Deich bei der Sail 2005

Ein kleiner Nachtrag ist selbstverständlich noch zur Sail 2005 in Bremerhaven fällig. Urlaub sollte es werden und es wurde desaströse 5 Tage. Keine Ruhe für die Leber und für meine Ausgaben an der ARAL-Tanke wird sicher eine neue Zweigstelle eröffnet. Lustig war es dennoch mit Freunden feiern zu gehen und Bekannte zu treffen.

Vielen Dank noch mal für den Spaß den ich mit euch gehabt habe und ich freu mich schon auf die Sail 2010 in Bremerhaven!

Written by uncleboob in: General |
Aug
03
2005
2

Absturz, die liebe Arbeit und mein neues Rad

Mhh Mhh Mhhhhhh!

Mhh Mhh Mhhhhhh!

Ein Gespenst steht rum in Berlin. Er nistet in Betonwüsten an den zerfransten Rändern Berlin’s. Er kriegt dauernd Kinder mit wechselnden Partnerinnen, aber sonst nichts auf die Reihe außer der Busfahrt zum Sozialamt. Es riecht nach Bier, trägt Blousons aus Ballonseide und verkloppt seine Stütze am liebsten in gastronomischen Kleinstbetrieben, die zumeist ‘Uschi’s Bowling-Butze’ heißen. Man erkennt ihn an seiner profunden Kenntnis über Handy-Klingeltöne und Piercing-Methoden, Videospiele und Steiß-Tätowierungen.
Noch einfacher fällt die Identifikation an den kurzen braunen Augen und Haaren, den 1,93m Körpergröße und spitzenmäßigem Körperbau! In Berlin mag diese Erscheinung kein Einzelfall zu sein, vielleicht ist gerade das der Grund für meine Maßlosigkeit. Es könnte aber auch an der Abwesenheit von Saskia Christ liegen. Ganz unter uns: JA, DAS IST ES!
Es liegt an einer Frau im Haus, eine die einen fest an den Eiern hat und von selbst zum putzen bringt!
Vor mehr als 2 Monaten ist Saskia nach Dublin gefahren und exakt seit diesem Zeitpunkt sieht es in der Berliner Straße 70 aus wie Schwein: Spüle voll, Kühlschrank leer, Bierflaschen überall und erschreckend wenig Wasserverbrauch im Badezimmer. Männerhaushalt eben! Doch bald endet die Zeit der Pizzapappen, der 2-5 Tage getragenen Unterhosen – alles in allem also: Die Zeit des Spaßes!

  • Der tiefe Fall ins Sommerloch!

Während andere im See schwimmen, sich am Deich bräunen oder ihre Freundin nehmen, muss ich arbeiten! Ja – a-r-b-e-i-t-e-n – und das fast ausschließlich am Wochenende. Server installieren, Benutzer einrichten, email-Mist, Daten sichern… also unendlich langweilig! Aber Geld ist Geld und ganz leugnen, dass es auch Spaß macht kann ich nicht. Junge nette Kollegen habe ich und Spiel- und Sport wird dort wirklich sehr groß Geschrieben.

  • Ein neues Fahrrad

Ich habe mir ein neues Fahrrad gekauft. Leider ein wenig zu klein (26″), aber dafür ein wirkliches Schnäppchen! Es handelt sich um ein Mountain-Bike von H&H(?!) mit guter Schaltung, strammen Bremsen und Schloss für unglaubliche: 50 Euro. Jetzt überlege ich ob das Fahrrad wieder in die Zeitung soll, es lässt sich sicher ein viel höherer Preis erzielen (~120 Euro). Ich werde es mir überlegen.

Das obligatorische Fahrrad-Flash-Movie habe ich dennoch angelegt!

Written by uncleboob in: General |
Jul
03
2005
0

Heal the world – LIVE AID live in Berlin

Schande über mein Haupt! – So lange nicht zu schreiben ist schon enttäuschend für euch und unterbewusst auch für mich! Entschuldigt bitte für diese Gemeinheit von mir! Nun kommen wir nach den Entschuldigungen schnell zur Berichterstattung:

  • Bremerhaven hatte mich wieder – wenn auch nur kurz
BerlinBusLinien: Immer ein Freudenspender

BerlinBusLinien: Immer ein Freudenspender

Zum Geburtstag meiner Mutti habe ich eine Woche Urlaub in Bremerhaven gemacht. Wie schon die letzten beiden Male wollte ich wieder die Dienste der Mitfahrzentrale in Anspruch nehmen. Leider waren für diese Zeit keine Angebote eingetragen, wodurch ich mich auf Empfehlung meines Bruders bei BerlinBusLinien (oder Berlin Linien Bus (oder Berliner Linienbus)) einen Platz reservierte. Die Fahrt sollte 8 Stunden dauern, am ZOB starten und über insgesamt 7 Zwischenstopps von Berlin nach Bremerhaven HBF führen.

 

 

Beim Live Aid im Tiergarten

Angekommen am ZOB iCC-Berlin erwartete mich ein halbvoller Bus liebeswerter RentnerInnen auf einem Urlaubsausflug von Berlin nach Hannover. Gemein nur das Busausflügler meist sowieso einen Hang zum Alkohol haben, auf Busreisen kommt er dann vollends zur Entfaltung. Damen jenseits der 70 randvoll mit Feigling – eine explosive Mischung! Schnatternde und johlende Gänseweiber, in der Lautstärke eines Bundeswehroffiziers beim Morgenappell. Zu meinem Glück hatte ich ein Hörbuch von Stephen King: Friedhof des Grauens, auf meinem mp3-Player so das 4 von 8 Stunden gut zu ertragen waren. Zu meinem Unglück konnte ich leider den Sitz nicht nach hinten lassen, weil Frau Obergans mit ihren 130 Kilo hinter mir sitzen musste und ohne Sitzverstellung schon eingeklemmt war.
Die Fahrt war leider nicht im Ansatz unterhaltsam sondern einfach nur Grausam.

  • Die Mücken werden des Menschen Untergang sein! – Plato(428-348 vor Chr.)

Es ist schönes Wetter und die Parks locken mit blühender Landschaft, ideale Zeit zum sonnen! Bei mir in der Nähe ist ein wunderschöner Park mit großem Spielplatz und massig Sportmöglichkeiten! Dieses Gebiet haben auch die Mücken für sich entdeckt und fallen in Scharen über die Besucher her! Nach dem Sonnenbaden habe ich mich eigentlich nicht unwohl gefühlt, aber Zuhause angekommen bin ich fast verrückt geworden vor lauter Mückenstichen und Juck-Attacken – kalt gebadet habe ich, mit Spucke habe ich es probiert, mal habe ich gekratzt, mal nicht – es wurde einfach nicht besser. Der Zeitpunkt war außerdem ganz klasse gewählt, Samstagabend ging es mir schlecht, heißt also: Den unendlich langen Sonntag zu überstehen und erst am Montag zur Apotheke zu gehen. Bis jetzt habe ich mich auch noch nicht wieder gesonnt!

  • LIVE AID

Der Reporter von RTL hat gesagt: LIVE 8, wie Woodstock – davon wird man noch in 10 Jahren erzählen! – und ich glaube das stimmt!
An diesem Tag bin ich eigentlich ziemlich spät aufgestanden, so gegen 11h – dann auf zum Getränkehandel: Bier kaufen. – ist ja LIVE AID! Ein bisschen essen, Tasche packen und auf gehts – LIVE AID ich komme!
Angekommen im völlig überfüllten Bahnhof Potsdamer Platz. Alle drängen in Richtung Brandenburger Tor, die Musik ist überall zu hören. Am Holocaust Mahnmal waren nur noch Menschen zu sehen, langsam schob sich die Schlange auf die Straße-des-17.-Juni – und da war es zu sehen, dass ganze Ausmaß der Veranstaltung. Die Straße war komplett gefüllt und Videoleinwände und Lautsprecher säumten den Weg. In 2 Kilometer Entfernung waren die Umrisse der Bühne zu sehen.
Ich kämpfe mich mal auf der Straße, mal durch den Tiergarten voran. Dann endlich konnte ich die Künstler sehen – Green Day!
Ich war nie auf der Love-Parade, aber ich kann mir gut vorstellen das es auch dort so aussehen muss. Die Leute saßen auf den Laternenmasten und Chemietoiletten. Zu meinem Verhängnis musste ich in meiner grenzenlosen Trunksucht gleich 3 Bier mitnehmen und mir dort noch ein weiteres kaufen: 4 Bier + 30°C = Sönke tritt gegen halb 7 den Rückweg an.
Ein Konzert der absoluten Extraklasse, kostenlos und doch unbezahlbar dort gewesen zu sein!

Ich habe einige Bilder gemacht die in der Gallery zu bewundern sind. Das letzte Bild zeigt mich mit Max, einer der ersten Personen die ich in Prenzl’Berg kennen gelernt habe und einer der Nettesten!

Written by uncleboob in: General |
Jun
09
2005
1

Eine Sorge mehr, eine Sorge weniger!

Kaum kann man etwas für dich verbuchen, so verfällt etwas anderes aufs bitterste!
Diese Woche ist es mir leider so ergangen:

  • suck it all out of the music film industry
'Suck it all out of the music industry'

'Suck it all out of the music industry'

Wie ich euch vor Wochen unterbreitete, war es mir leider nicht mehr möglich irgendwelche Sachen runterzuladen. Die 2 Gigabyte Grenze hat mir schon schwer zu schaffen gemacht und meinen natürlich Internet Spieltrieb massiv eingeschränkt!
Aber meine Nachbarn hatten ein Herz und noch kein WLAN! Also ich kann nicht genau sagen wer sich bei uns im Haus eine Flatrate und einen WLAN-Router gekauft hat – das einzige was ich sagen kann ist: Sie wollen nur surfen und legen auf Sicherheit keinen Wert! Ich bin also wieder ganz glücklich über das uneingeschränkt Surfvergnügen und hoffe das es noch lange anhält (und meine Nachbarn wirklich eine FLATRATE haben).

  • The Final Ride? – Sadly yes

Manch eine schöne Stunde durfte ich mit ihm verbringen. Schnell und sicher hat es mich zum Ziel geleitet. Es war nicht nur ein willenloses Alu-Gerüst, es war mehr als das – eine Maschine-der-Liebe ist es gewesen: MEIN F A H R R A D!

Geklaut, geraubt, weggenommen – zerlegt, geschändet, wahrscheinlich in ‘nem Kellerraum – in Teilen, verkauft und nieee mehr vereint!

Diese mieses Schweine sollen in der Hölle braten – sofort! Ich will mein Rad zurück. Ein wirklich mieses Gefühl nicht sofort auf sein Fahrrad springen zu können und loszuradeln. Jetzt muss ich mich sofort auf mein… ääähhhhäää… …zu Fuss auf den Weg machen und mir ein neues kaufen! Möglichst billig und wieder ein Rennrad wenns geht!
Ich hoffe auf euer Mitgefühl, evtl. habt ihr ja auch schon mal einen solche Situation erlebt.

Written by uncleboob in: General |


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